Neue Veröffentlichung zur Planung der Erdkabeltrassen

Gemeinsam mit apl. Prof. Dr Karsten Runge, OECOS GmbH Hamburg, stellen die Rechtsanwälte Siegfried de Witt und Dr. Peter Durinke in einem Beitrag in der Zeitschrift Natur und Recht (NuR) die Planungsmethodik der Bundesfachplanung bei HGÜ-Erdkabeltrassen dar. Der Gesetzgeber hat für die neuen Gleichstrom-Leitungen einen Systemwechsel vollzogen: Sie sind als Erdkabel auszuführen. Das erfordert eine Anpassung der Planungsmethodik. Der Beitrag zeigt, wie die Vorschläge der Bundesnetzagentur für das Planungsverfahren weiter optimiert werden können, um beschleunigt möglichst geradlinige, durchgehende, umwelt- und raumverträgliche Erdkabel-Gleichstromleitungen zu realisieren. Von Bedeutung wird dies etwa für das Projekt SuedLink, zwei HGÜ-Leitungen zwischen Wilster und Grafenrheinfeld bzw. Brunsbüttel und Großgartach. TransnetBW, die das Projekt gemeinsam mit TenneT TSO betreibt, hat angekündigt, im Herbst 2016 erste Vorschläge für die Trassenkorridore vorzulegen. Die DE WITT Rechtsanwaltsgesellschaft mbH und die OECOS GmbH beraten die Kreise der Hamelner Erklärung im Rahmen der Planungen zu SuedLink.

Der Artikel erschien in der NuR 2016: de Witt/Durinke/Runge, Zur Planungsmethodik der Bundesfachplanung bei HGÜ-Erdkabeltrassen, NuR 2016, S. 525 ff.

 

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