Vorhabenträger

Die Rahmenbedingungen für die Planung von Infrastrukturprojekten werden zunehmend komplexer. Unerheblich, ob es um Straßen, Flughäfen, Strom- und sonstige Leitungen oder einen Gewässerausbau geht, stets ist vor der Realisierung ein technisch, planerisch und rechtlich anspruchsvolles Planungs- und Genehmigungsverfahren zu durchlaufen. Gerade die europarechtlich dominierten Anforderungen an den Umweltschutz und das Beteiligungsverfahren können zu erheblichen Unsicherheiten führen, was und in welcher Tiefe zu ermitteln und darzustellen ist. Die Folge sind Mehraufwand und Verzögerungen. Beides kann durch frühzeitige und qualifizierte juristische Unterstützung reduziert und vermieden werden.

Wir beraten und vertreten öffentliche und private Vorhabenträger zu allen öffentlich-rechtlichen Fragen im Planungs- und Genehmigungsverfahren, aber auch in der Realisierungsphase. Unsere Erfahrungen aus vielen Projekten zeigen, dass sich eine frühzeitige und umfassende juristische Beratung durch Rechtssicherheit auszahlt. Vor dem Antrag prüfen wir in Zusammenarbeit mit den Fachgutachtern die Wahl der anzuwendenden Vorschriften, die Beachtung der Ziele und Grundsätze der Raumordnung, die Vollständigkeit der Unterlagen mit den Fachbeiträgen zur UVP, FFH-Verträglichkeit, dem Artenschutz und der Wasserrahmenrichtlinie.

Wir unterstützen die frühzeitige Bürgerbeteiligung gem. § 25 Abs. 3 VwVfG und prüfen im Planfeststellungsverfahren die Stellungnahmen der Behörden und Verbände. Für den Umgang mit Masseneinwendungen im Beteiligungsverfahren haben wir mit den Softwarespezialisten von altasoft das Programm altaplan entwickelt. Damit lassen sich auch große Zahlen von Einwendungen in angemessener Zeit auswerten und beantworten.